Larissa Marolt auf den Spuren von Sarah Dingens

So, die ersten zwei Tage im Dschungelcamp sind vorbei; es ist mal Zeit, eine kleine Bilanz zu ziehen.

Machen wir es kurz: Die Campbewohner haben sich so gut es geht, miteinander arrangiert.

Nur 2 Personen sorgen jetzt schon für Zoff.

Der Wendler wollte einen ganz anderen Wendler im Dschungelcamp präsentieren und spielt wieder mal nur den Wendler (wie es Melanie ausdrückte). Er nervt die anderen mit seinen „alle wollen mich fertigmachen“ Geschichten. Schade eigentlich, dabei war er in der ersten Prüfung ganz handzahm. Ich glaube, so wird das nichts mit einer Dschungelromanze zwischen ihm und Gabby bzw. Melanie.

Es gibt aber jemanden, gegen den wirkt selbst der Wendler sympathisch: Larissa Marolt!

War dieser Ausbund von Herzigkeit in der Topmodelshow eigentlich auch schon derart nervig?
Die ist ja völlig verpeilt und im Zusammenleben mit anderen Menschen komplett überfordert. Winfried Glatzeder meint sogar, dass sie später in der Klappse landet, wenn sie so weitermacht. Jochen Bendel erkennt, dass „sie das Herz am rechten Fleck hat, aber da oben … wären ein paar Sicherungen durch„. Es gibt eigentlich niemanden im Camp, dem sie nicht auf die Nerven geht. Sie ist faul, schnorrt sich Zigaretten und ist ständig am Suchen. Das Prinzip der Show hat sie absolut nicht verstanden oder spielt uns allen etwas vor. Ja, Frau Marolt, es geht darum, Viertelpromis wie Dich durch den Dreck zu ziehen, sich über Euch lustig zu machen und das dann zu senden. Ist das so schwer zu begreifen?

Ihre bisherigen 2 Dschungelprüfungen hat sie gerade so absolviert. In der Auftaktprüfung kann sie froh sein, dass ein Wendler keinen Schmerz kennt und sich Spinnen in den Mund setzen ließ und ein „Tausendjähriges Ei“ verdrückte.
In der zweiten Prüfung, zu der sie allein antreten musste, holte sie recht lustlos 4 von 11 Sternen. „Mehr ging nicht„. Dabei waren gerade in dieser Prüfung (durch einen Tunnel kriechen und Sterne einsammeln) alle 11 Mahlzeiten drin gewesen. Die Campbewohner hätten sich satt essen können. Stattdessen war Hungern angesagt.
Moderator Hartwich hat schnell erkannt, dass bei Frau Marolt nur ein schwaches Licht brennt und zieht sie jetzt ständig durch den Kakao.

Apropos Moderatoren …

Man merkt deutlich, dass Dirk Bach fehlt. Man merkt aber auch, wer in diesem Team die Hosen an hatte bzw. die richtige Dosis Sarkasmus eingebracht hat. Frau Zietlow ist in der zweiten Staffel ohne Dirk auf die Rolle der Stichwortgeberin für Hartwich zurückgefallen. Und man muss sagen, Hartwich macht seinen Job ziemlich gut. Hätte ich nicht gedacht.

Zu den anderen Luschen

Von vielen Teilnehmern hätte man sich mehr erwartet. Oder auch nicht.

Wozu ist bitte ein Marco Angelini im Dschungelcamp? Gibt es Tanja Schumann auch in einer lustigen Version? Wer ist Corinna Drews?
Und dieses Glubschaugen Dingens, Julian „schade dass mich keiner kennt“ Stoecker?
Gabby de Rinne zeigt wenigstens noch ihren gut zusammengebauten Körper und hat die Playboy Fotos vorzuweisen.

Und dann sind da die Überraschungskandidaten, die so keiner auf der Liste hatte.

Zum Beispiel Jochen Bendel. Kein bischen auf den Mund gefallen kommentiert er das ganze Geschehen auf den Punkt und entlarvt die Äußerungen des Wendler als Betteln um Aufmerksamkeit.
Winfried Glatzeder spricht Klartext mit Larissa und zeigt vollen Körpereinsatz bei der Morgentoilette. Auf Bilder seiner Schwanzwaschung, liebes RTL, hätte ich aber auch gern verzichtet.

Melanie Müller – bis jetzt meine Dschungelkönigin der Herzen! Wenn dieser schreckliche Dialekt nicht wäre.
Schaut erstens richtig gut aus, sagt was sie denkt und man merkt sofort, das ist eine Macherin.
Und sie ist die einzige, die irgendwie Zugang zu Larissa findet und den Job der Erzieherin übernommen hat.
Wenn sie alles richtig macht, kann die ex-Bachelor-Teilnehmerin durchaus Dschungelkönigin werden.

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