IBES 2026 – Tage 6: Gil Ofarium holt 3 Sterne während Ariel wieder alle nervt

Analyse & Kommentar zu „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ 2026, Folge 6

Die 6. Folge von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! 2026 war vor allem eines: der Beweis, dass man sich nicht auf Dauer verstellen kann. Ariel hat sich verzockt – und wurde folgerichtig wieder in die nächste Dschungelprüfung gewählt. Der kurze Ausflug in die Welt der vermeintlichen Teamfähigkeit ist damit offiziell beendet.

Ein Team, das keins ist, holt 3 Sterne

Wir müssen über diese Dschungelprüfung reden.

Vorab: Es gab ein Wiedersehen mit Ranger Matt, der Legende aus dem Dschungel. Dazu eine völlig überdrehte Steffen-Henssler-Parodie von Moderator Jan Köppen. RTL weiß eben, wie man Zeit tot schlägt.

Dschungelprüfung von Tag 6

Grill den Köppen

Wann:

28/01/2026

Teilnehmer:

Ariel, Gil Ofarim, Eva Benetatou

Sterne zu gewinnen:

12

erspielte Sterne:

3

Aufgabe

Wieder eine Essensprüfung. 3 Kandidaten müssen in 4 Gängen jeweils ein Gericht verspeisen. Das Gericht ist für alle gleich, allerdings nicht die Größe der Portionen. Zeitlimit ist eine Minute. Für jedes erfolgreich verputzte Essen gibt es einen Stern. Fällt der magische Satz „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ egal von wem, gilt die Dschungelprüfung für alle Kandidaten als beendet und die bis dahin erkämpften Sterne sind verloren.

Ablauf

Wirklich gekämpft hat nur Gil Ofarim und drei von vier Gerichten ist kein schlechtes Ergebnis. Eva Benetatou kann man noch als „bemüht“ einstufen, während Ariel nur durch Kreischlaute und Würgegeräusche auffiel. Versucht hat sie gar nichts. So standen am Ende 3 von 12 Sterne, womit sich das Dreamteam unter Wert verkauft hat. Hier war mehr drin.

Ariel nach der Prüfung: Erst loben, dann treten

Der eigentliche Aufreger kam aber erst nach der Prüfung.

Ohne selbst auch nur ansatzweise etwas beigetragen zu haben, erklärte Ariel in die Kamera, Gil habe das ja „schon gut gemacht“ – auch wenn sie ihn nicht leiden könne. Das müsse sie fairerweise sagen. Also: Ja, sie freue sich für ihn. Auch wenn er ein Verbrecher sei. Aber ein Verbrecher, der drei Sterne geholt habe. Das müsse man anerkennen. Auch wenn man ihn nicht mag. Nur damit sie nicht falsch verstanden wird. Moralische Maßstäbe und so.

Als der so „Gelobte“ anmerkte, dass ein einfaches Lob auch gereicht hätte, drehte die Angepiekste das in bester Ariel-Manier so, als wolle er ihr die freie Meinungsäußerung verbieten.

Chapeau. Von der Prüfungsversagerin zur Opferrolle in Weltrekordzeit.

Gewinner der Folge: Hubert Fella

Warum nicht Gil Ofarim?
Ja, Gil hätte man hier nennen können. Er hat 100 % der Sterne geholt und sich gegen Ariel behauptet. Aber: Solange er seinen zentralen Konflikt weiterhin konsequent umschifft, bleibt jeder Erfolg ein Pyrrhussieg.

Hubert Fella hingegen punktet leise aber mit Beständigkeit. Keine großen Aktionen, kein inszenierter Beef – aber offenbar mögen die Zuschauer seine Herzlichkeit. Und fragen sich gleichzeitig, wie so ein entspannter Typ einen Partner wie Matthias Mangiapane haben kann, mit dem das Reality TV Publikum scheinbar über Kreuz liegt.

Wir wissen jetzt: Hubert saß 54 Mal bei Arabella Kiesbauer im Publikum und war der beste AIDA-Verkäufer in Hammelburg. Und ja, ich habe mir dazu keine Notizen gemacht.

Aber er kann auch ernst: Die Geschichte vom Tod seiner besten Freundin ging allen nahe. Ebenso die Krankenhausgeschichte seines Partners. Ob das für die Krone reicht? Wahrscheinlich nicht. Aber weit kommen wird er.

Verliererin der Folge: Ariel

Mit viel Wohlwollen von RTL hatte sich die Kreischboje in der letzten Prüfung 4 Sterne erschlichen. Es sah kurz so aus, als könnte sie den Strategiewechsel schaffen: laut, anstrengend, aber irgendwie das Camp-Küken.

Nach dieser Folge ist das Geschichte.

Null Leistung in der Prüfung. Wieder Spitzen gegen Gil. Und Teamgeist gleich null – was die Schlafplatzdiskussion eindrucksvoll bewies.

Was sonst noch geschah

Schlafplatz-Gate, die 18.

Natürlich wieder mit Ariel. Nein, sie will ihr Bett nicht hergeben. Schon gar nicht an Leute, die angeblich über sie lästern. Schließlich werde sie ja ständig in Prüfungen gewählt und müsse ausgeschlafen sein – und das gehe nur in ihrer Premiumliege.

Als Stephen Dürr ihr erklärte, dass es hier kein Grundbuchrecht auf Matratzen gebe, war es mit der Charmeoffensive schlagartig vorbei. Am Ende konnte nur Samira Yavuz den brodelnden Schweizer Vulkan mit einer Art Ringtausch befrieden.

Handtuch-Gate

Ariel bezichtigte irgendeinen Mitcamper des Handtuchdiebstahls.
Zitat: „Da hat sich das jemand durch die Ritze gezogen und ich habe jetzt einen Haufen Scheiße am Kopf.“ Danke. Dieses Bild bleibt.

Während Ariel am Dschungeltelefon eskalierte und RTL damit drohte, die Show zu verlassen, wenn nicht sofort ein neues Handtuch geliefert werde, bat Gil Ofarim höflich um frische Handtücher für alle. Und siehe da, es wurde Handtuch.

Ausgerechnet der „Verbrecher“ sorgt für Hygiene und ein Mindestmaß an Komfort. Das muss Ariel dann im Nachhinein erst mal sacken lassen.

Die Schatzsuche: Verloren Lebenszeit

Die alte Frau und der Pfleger“, kommentierte Ofarim süffisant, als Nicole und Umut loszogen. „Team Chaos“ scheiterte dann konsequent an einer eigentlich einfachen Aufgabe und brachte nicht einmal die Truhe zurück. Ich wette: Diese Schatzsuche sehen wir irgendwann nochmal. RTL recycelt sowas ja gern und ein Werbepartner will auch noch genannt werden.

Einordnung & Ausblick: Was bedeutet das für Tag 7?

Solange die Zuschauer über die Prüfungen entscheiden dürfen, gilt:
Ein Name ist gesetzt: Ariel.

Es sei denn, RTL greift ein und sperrt sie vorsorglich. Mein Vorschlag: wegen Bauchschmerzen. Bei den anderen Kandidaten klappts ja mit „Rücken“ auch.

Es kommt eine Action-Prüfung. Endlich. Und natürlich trifft es wieder Ariel.
Das wird… sagen wir: katastrophal.

Fazit

Ariel reißt mit dem Arsch ein, was sie sich mühsam aufgebaut hat. Die Frau ist schlicht camp-inkompatibel.
Gil Ofarim kann machen, was er will – solange er den Skandal weiter ignoriert, wird er keinen grünen Zweig sehen.
Hubert Fella festigt seinen Status als Publikumsliebling.

Simone Ballack, Hardy Krüger jr., Patrick Romer und Stephen Dürr stecken weiter tief im Tabellenkeller und sind akut abstiegsgefährdet.
Nicole Belstler-Boettcher und Mirja du Mont eigentlich auch – stehen aber offenbar unter Welpenschutz. Und das bei einem kombinierten Alter von 113 Jahren.

Weitere Abstimmungen und Umfragen zum Dschungelcamp findet ihr hier.

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