Dschungelcamp 2015 – kurzes Fazit

Den RTL Leuten möchte ich sagen: mal hat man Glück und mal hat man Pech. Das kann man wenig bis gar nicht beeinflussen. Eine Larissa Marolt oder Sarah Dingens kann man nicht planen. Entweder entpuppt sich ein Kandidat als ein solches Unterhaltunsjuwel oder nicht.
Und mit diesem Fall der Unplanbarkeit haben wir es in der bisherigen 2015er Staffel von „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ zu tun.

Nun hat auch der Dschungel 2015 mit dem Aufmerksamkeitsentzug der Medien zu kämpfen. PEGIDA, Charlie Hebdo, Ukraine, Syrien … soviel war noch nie. Dagegen kommt man schwer an. Aber die Kandidaten tun auch nichts, damit sich die Lage ändert. Sie versuchen es nicht einmal.
Sara Kulka ist keine Sarah Dingens, auch wenn die Redakteure es so aussehen lassen. Das Problem ist: die Nummer kennen wir schon. IBES ist mittlerweile derart eingefahren, dass die Zuschauer das Interesse verlieren.
Liebes RTL, letzte Staffel hattet ihr mit Helmut Berger wenigstens jemanden dabei, der dem Ruf eines Weltstars ansatzweise gerecht wurde. Auch Brigitte Nielsen war so ein Name. Dieses Mal spart ihr euch die hohen Gagen, weil ihr meint, Iffi Zenker und die proppere Tochter vom Roberto Blanco reissens raus?
Ihr verlasst euch mittlerweile zu sehr darauf, dass das Dschungelcamp ein Selbstläufer ist und der Zuschauer nur wegen den immer gleichen Ritualen einschaltet? Merke: den Känguruh-Hoden darf ich nicht als Erstes bringen! Man benötigt Steigerungspotential!

So müssen wir denn mit den paar Bröckchen leben, die uns die Redaktionsversammlung in ihrer großen Güte vor die Füße wirft. Anders lässt es sich nicht erklären, dass jemand wie Walter Freiwald (dem Harry sein Assi – und schon Harry war langweilig) die Kastanien aus dem Feuer holen muss. Mir ist es auch völlig wurscht, wie in den Dschungel gekotzt werden darf oder ob man bei der Hupenbetastung des Blanco-Töchterchens die Echtheit derselbigen feststellt.

Ich will einfach mehr Action!

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